Literaturland Baden-Württemberg

Zwiegespräche über den Weltkrieg, gehalten mit Fischen auf dem Meeresgrund (1916)

 

Ausgehend von den traurigen Bildern verwundeter und verkrüppelter Soldaten nach dem Beginn des ersten Weltkriegs treibt den unermüdlichen Schreiber das Verlangen, sich mit den Fischen auf dem Meeresgrund zu unterhalten, die ja auch Zeugen von dem kriegerischen Geschehen auf den Meeren sind.

   Es enstspinnt sich ein langes Gespräch zwischen Hansjakob und Tiefseefischen, einem Katzenhai und einem Seedrachen, denen Hansjakob die Leiden der Menschen schildert und die er auch von der gerechten Sache, die Deutschland in diesem Krieg verteidigt, zu überzeugen sucht. Ja, wahrhaft teuflische Gesinnung und teuflische Taten gebiert dieser Krieg.

   Was Hansjakob in dieser Flugschrift den Tiefenbewohnern des Meeres erzählt, sind mutige, tröstliche und gemütstiefe Gedanken eines deutschen Mannes im ersten Weltkrieg, dessen Wort Kraft zum geduldigen Aushalten bietet.

   Seine Schilderung vom stillen Heldentum an der Front und in der Heimat beeindrucken tief.

Zwiegespräche über den Weltkrieg, gehalten mit Fischen auf dem Meeresgrund.

  • 1.–25. Tsnd. Bonz Verlag, Stuttgart 1916, 52 S.
  • 26.–35. Tsnd. Bonz Verlag, Stuttgart 1916, 52 S.
  • 36.–44. Tsnd. Bonz Verlag, Stuttgart 1916, 52 S.
  • Erste, vollständige und um einen Anhang, sechs photographische Abbildungen und um eine Zeichnung erweiterete Neuauflage der Ausgabe Stuttgart 1916. 1. u. 2. Tsnd, Schauenburg Verlag, Lahr 1993, 124 S.